Das Geschlecht der Clanner

Eine Geschichte über 1200 Jahre…


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Die Wurzeln der eigenen Abstammung zu kennen ist schon seit jeher interessant gewesen. Leider endet das Wissen der meisten Menschen über die Familie schon bei den Großeltern. Dabei wären sicher viele Familiengeschichten interessant. Vergleichsweise wenigen ist es vergönnt, etwas tiefer in die Geschichte eintauchen zu können und Kenntnis über weiter zurück liegende Ereignisse zu erlangen. Möglich wird dies häufig dann wenn es Aufzeichnungen über geschäftliche Aktivitäten gibt, Einträge in kirchliche und später weltliche Urkunden. Dann überdauern Namen Jahrhunderte und verdichten sich zu einem komplexen Bild.

Wir werden hier versuchen, ein solches Bild des Geschlechtes der Clanner zu zeichnen, einer ursprünglich bayrischen Patrizier-Familie, die über Jahrhunderte im süddeutschen Raum um Augsburg, bis nach Salzburg und hinein ins Böhmische Erwähnung findet. Die Familie verfügt über diverse Belege ihrer Vergangenheit, die bis in das 16 Jahrhundert zurückreichen. In diversen Landes- und Kirchenarchiven lagern darüber hinaus Originalurkunden, die die Aktivitäten bezeugen. Im Familienbesitz findet sich ein Text aus dem 19. Jahrhundert, der sich der Geschichte der Familie in Salzburg widmet. Ihm wurden einige dieser hier veröffentlichten Informationen entnommen wurden. Um die umfangreichen Informationen etwas übersichtlicher zu gestalten, haben wir auf dieser Webseite oben links eine seitliche Navigation eingerichtet, die in verschiedenen Zeitabschnitte unterteilt ist. Belegbare Jahreseinträge sind auf Unterseiten aufgeführt. Dazu werden jeweils noch einmal gesondert interessante Personen und Orte in dem Zeitabschnitt aufgeführt.

Diese Webseite ist in memoriam den Brüdern Dr. Carl Max Ritter Clanner von Engelshofen, Eugen Theodor Ritter Clanner von Engelshofen und Franz Josef Ritter Clanner von Engelshofen gewidmet.

Wir haben uns bemüht, möglichst viele Namen und Verflechtungen zu dokumentieren. Bei unseren Recherchen sind wir auf viele interessante Details gestossen. So wurde z.B. der oben abgebildete Stammbaum 1940 von der Malerin Adelheid von Chlingensperg (1887-1944) gezeichnet. Sie gehörte der Künstlergilde Salzkammergut an und schuf unter anderem das Altarbild der Hubertuskapelle (Ostrachtal). 1944 hat man Adelheid von Chlingensperg im KZ Auschwitz ermordet.

Falls Sie zu den Nachfahren des weitverzweigten Stammbaums gehören, so würden wir uns sehr über eine Mitteilung von Ihnen freuen. Uns interessieren vor allem die Namen: v. Thun-Hohenstein, v. Tautphoes, Porak de Varna, Czernin, Scheidel, v. Keler, Heuberger, v. Hippolitti, v. Roretz, aber auch Napravnik und viele andere. Falls Sie unrichtige Angaben entdecken oder andere ergänzende Informationen für uns haben, bitten wir ebenfalls um eine Kontaktaufnahme.